Der Markt für luxuriöse Mittelklasse-SUVs im Jahr 2026 ist von unterschwelligen Strömungen geprägt, und der BMW X5 als Maßstab hat mit dem Jahr-des-Pferdes-Modell ein Schwergewicht auf den Markt gebracht. Der Richtpreis liegt bei 688.000 Yuan, es ist auf China limitiert und vereint Dunhuang-Himmelsross-Elemente mit der Sonderlackierung Matt-Saphirschwarz.
Das Auto behält den 3,0-Liter-Reihensechszylinder und den M xDrive-Allradantrieb als Basis und hat bei der Exklusivität alles aufgefahren – das hat wirklich etwas für sich.

Wie man so schön sagt: Beim Menschen zählt zuerst der Charakter, beim Auto schaut man zuerst auf die Karten!
Richtpreis 688.000 Yuan! Denkt ihr, die Preisgestaltung ist ziemlich hoch? Tatsächlich zahlt man längst nicht so viel – wie umkämpft der Automarkt gerade ist, muss ich euch nicht erklären, das wisst ihr alle.

Ich habe mich mal umgehört: In meiner Stadt Changsha beispielsweise beginnen die Händlerrabatte grundsätzlich bei 30.000 bis 40.000 Yuan, und in der Region Jiangsu-Zhejiang-Shanghai ist es noch heftiger – dort gibt es grundsätzlich Nachlässe von über 60.000 Yuan, und mit hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich dieser limitierte 3,0-T-Version für einen Nettopreis von rund 620.000 Yuan ergattern.
Ehrlich gesagt hat BMW das wirklich geschickt gemacht: Man hat dem Jahr des Pferdes reichlich emotionalen Wert verliehen und gleichzeitig den tatsächlichen Endpreis in eine äußerst schlagkräftige Region gedrückt – keine Mogelpackung, gut gemacht.

Ohne Umschweife, schauen wir uns das Auto an. Gehen wir einmal drumherum – das Äußere ist wirklich großartig!
Die exklusive Matt-Saphirschwarz-Lackierung wird erstmals bei einem inländischen Modell angeboten. Die matte Oberfläche ist eine ganz andere Spezies als das glänzende Schwarz, das man überall sieht – kein Reflex, allein durch den Wechsel von Hell und Dunkel wird die Muskelkraft herausgearbeitet.
Zusammen mit dem leuchtenden Nierengrill und den 22-Zoll-Schwarzfelgen strahlt er selbst in der Tiefgarage die Rücksichtslosigkeit eines Anzugträgers mit rauem Kern aus.

Ich muss euch allerdings warnen: Mattlack ist extrem pflegeintensiv, die Kosten für Nachlackierungen sind hoch – das ist der Preis für die Optik.
Die versteckte Sicke an den Türen samt Keyless-Go verleiht Eleganz, die sensorgesteuerte elektrische Heckklappe ist äußerst praktisch für großes Gepäck – das ist die Liebe zum Detail.
Öffnet man die Tür, ist der Innenraum genau nach dem Geschmack der alten Hasen. Mit 3.105 mm Radstand ist der Fond geradezu luxuriös.

Die Sitze sind verlängert und verdickt, mit einer weichen oberen und stützenden unteren Schicht – oben sinkt man tief ein, unten wird der Oberschenkel abgestützt, auf Langstrecken leidet der Rücken nicht, und die Mittelkonsole im Fond hat nur eine leichte Erhebung, die den Mittelsitzenden nicht stört.

Auf den Kopfstützen ist in Rot und Gold das stickte Motiv „Ma Ruo Cheng Kong" (das Pferd scheint durch die Lüfte zu schweben) eingearbeitet – zurückhaltend im Stil alter Geldaristokratie.

Das 12,3- plus 14,9-Zoll-Doppeldisplay mit 8155P-Chip und iDrive 8.5 mit Zero-Layer-Interaktion läuft extrem flüssig.

Erfreulich ist, dass BMW die gängigen physischen Tasten beibehalten hat – erfahrene Fahrer können ohne Hinsehen bedienen, das ist gelebte Benutzerfreundlichkeit.
Wenn wir ins Detail gehen, finde ich, muss es um den Antrieb gehen – schließlich ist das die Seele von BMW.
Die Parameter sind zwar mit 250 kW, 340 PS und 450 Nm angegeben, aber die Harmonie dieses 3,0-T mit dem ZF-8-Gang-Automatikgetriebe ist nach wie vor lehrbuchreif. Der 48-V-Mildhybrid bügelt die Start-Stopp-Vibrationen vollständig aus.

Laut den Praxistests der ersten Kollegen in der Gruppe liegt der Stadtverbrauch beim Kriechen bei gut 11 Litern, auf der Autobahn lässt er sich unter 8 Litern halten.
Vorne Doppelgelenk, hinten Mehrlenker – viel Aluminium reduziert die ungefederte Masse erheblich.

Der große Brocken fährt sich keineswegs schwerfällig, die Front lenkt präzise ein, das Fahrwerk ist straff. Zugunsten des Komforts ist die Straßenrückmeldung nicht mehr so hart wie beim Vorgänger, aber die ganze Familie kann hinten selig wegdösen – ein lohnender Deal.
Also, würdet ihr am Ende dieses Auto in Betracht ziehen?



