Vor Kurzem traf der neue Volvo XC90 in der Realität im Hafen ein – die gesamte Antriebspalette wurde aufgerüstet und mit einem intelligenten Cockpit ausgestattet. Rein elektrisch schafft er 84 Kilometer, und mit vollem Tank plus vollem Akku kommt die Reichweite direkt auf 1329 Kilometer!

Und als Aushängeschild unter den nordischen Luxus-SUVs der oberen Mittelklasse bekommt dieses Facelift nicht nur ein komplett neues Infotainmentsystem, sondern auch die Lüftungsdüsen spielen mit einer „vertikalen Bildschirm-Ästhetik“ – und obendrein sind sogar das Bowers-&-Wilkins-Soundsystem und die Luftfederung an Bord.

Aber mal ehrlich: In der heutigen Zeit kann man sich ohne ein paar harte Technologie-Highlights kaum noch mit BBA um den Kuchen streiten. Lasst uns heute also für euch mal auseinandernehmen, ob sich das Warten auf dieses Auto wirklich lohnt!

Tafel anschreiben! Zuerst zum Preiskampf, der euch am meisten interessiert: Offiziell ist der Preis noch nicht bekannt gegeben, aber mit Blick auf die aktuelle Preisgestaltung von 63,89 bis 78,19 Millionen Yuan wird dieses Facelift höchstwahrscheinlich das bestehende Preisgefüge beibehalten.

Aber nicht gleich wegwischen – nach dieser Upgrade-Liste könnte man meinen, Volvo hat diesmal wirklich tief in die Tasche gegriffen!
Äußeres Facelifting: Thor's Hammer Version 2.0 ist online
Bei der Front setzt man diesmal auf „Subtraktions-Ästhetik“: Das schildförmige Gitter ist noch dreidimensionaler, und der untere Lufteinlass verzichtet direkt auf komplexe Linien und wird zu vertikalen Lüftungsöffnungen.

Die Thor's-Hammer-Scheinwerfer haben zwar ihre Form kaum verändert, aber die interne Lichtquellenmatrix soll angeblich um eine dynamische Beleuchtungsfunktion aufgerüstet worden sein. Der schärfste Move: Die Radhäuser wurden still und leise um 4 Zentimeter verbreitert, und zusammen mit der neuen Farbe „Star Sand“ sieht er aus der Ferne tatsächlich ein wenig wie ein Range Rover aus.

Innenraum-Revolution: Der Zentralbildschirm wird im Handumdrehen zum iPad Pro
Der 11,2-Zoll vertikale Bildschirm ragt direkt in die Mittelkonsole – diese Größe ist unter Luxusmarken absolut ein Gigant.

Besonderes Lob verdient das Design der Lüftungsdüsen: Früher wurden die horizontalen Düsen immer als „Heizstrahler“ verspottet, jetzt sorgen vertikale Streifen für eine perfekte Harmonie mit dem großen Bildschirm.

Aber das praktischste Upgrade ist zweifellos die durchbrochene Gestaltung des Mittelarmlehnenbereichs – endlich gibt es einen Platz für die High Heels der Damen und die Aktentaschen der Herren.

Audio-Mystik: Tempelgleicher Genuss mit Bowers & Wilkins
Die glänzenden Metallabdeckungen an den Türverkleidungen sind kein Dekor: Dieses Bowers-&-Wilkins-Soundsystem im Wert von 80.000 Yuan ist im S90 geradezu legendär.

Aber als freundlicher Hinweis: Die Nachrüstung dieses Soundsystems könnte die Hälfte des Jahresbonus verschlingen – ob es das wert ist, hängt davon ab, ob ihr ein Audiophiler seid.
Antriebs-Schwarze-Technologie: Über 1000 Kilometer Reichweite sind kein Traum
Die T8-Plugin-Hybrid-Version treibt die rein elektrische Reichweite diesmal auf 84 Kilometer (WLTP-Zyklus) – 12 Kilometer mehr als beim Vorgänger.

Der Hammer: Mit vollem Tank und vollem Akku schafft er 1329 Kilometer – bei einer Entfernung von 1200 Kilometern von Peking nach Shanghai muss man unterwegs nicht einmal zur Tankstelle.
Allerdings muss man die Batteriekapazität kritisieren: Ein 18,8-kWh-Akku ist im Jahr 2023 wirklich nicht groß, immerhin wird DC-Schnellladung unterstützt – in 35 Minuten auf 80 Prozent.
Fahrwerk-Können: Luftfederung auf neuem Niveau
Die serienmäßige adaptive Luftfederung verdient absolutes Lob: Der Höhenmodus macht vor Bordsteinkanten keine Angst, und im Sportmodus wird die Karosserie um 2 Zentimeter abgesenkt.

In der Praxis auf unebenen Straßen ist die Dämpfung sanfter als beim BMW X5, aber die Kurvenstabilität reicht nicht ganz an einen Porsche Cayenne heran.
Raum-Geheimnis: Die Sechssitzer-Version ist die wahre Wahl
Die im Hafen eingetroffenen Fahrzeuge sind ausnahmslos mit Sechssitzer-Layout: Die Einzelsitze in der zweiten Reihe haben elektrische Verstellung und Heizung, und der Mittelgang ist breit genug für einen Bordkoffer.
Die dritte Reihe entkommt jedoch nicht ihrem Schicksal als „Haustiersitz“ – wer über 1,75 Meter groß ist, stößt auch dort mit den Knien an.

Für Familien mit zwei Kindern empfehle ich die Siebensitzer-Version – immerhin bedeutet ein Sitz mehr auch einen Streit weniger.
Kritikpunkt-Warnung: Flüssigkeit des Infotainmentsystems fraglich
Zwar ist jetzt der Qualcomm-8155-Chip verbaut, aber das Volvo-Infotainmentsystem hat schon immer unter „nordischer Gefühlskälte“ gelitten. Bei der Live-Erfahrung war die Touch-Reaktion zwar schnell genug, aber die Anzahl der Apps im App Store beträgt noch nicht einmal ein Drittel der neueren Marken.

CarPlay gewünscht? Tut mir leid, auch diesmal gibt es keine kabellose Verbindung.
Kaufberatung: Diese drei Gruppen können blind zugreifen
1. Väter mit zwei Kindern: CLEANZONE-Reinraumkabine + Kindersicherungsschnittstellen im gesamten Fahrzeug.
2. Langstrecken-Fahrfreaks: 1329 km Reichweite + PA-Pilotassistenzsystem.
3. Detailfanatiker: Orrefors-Kristall-Wählhebel + Nappa-Ledersitze mit Perforierung.
Um ganz ehrlich zu sein: Als Autokritiker, der keine bezahlten Kooperationen von Herstellern annimmt, muss ich mit gutem Gewissen sagen: Das Facelift des XC90 hat tatsächlich alle Schwachstellen ausgebessert, aber angesichts der Umzingelung durch neue Marken wie Li Auto L9 wird die Sicherheitskarte allein wohl nicht reichen.

Sollte der endgültige Preis auf den Bereich von 600.000 Yuan sinken, wäre er durchaus einen direkten Schlagabtausch mit GLE und X5 wert.
Aber andererseits: Allein wegen der Wertstabilität von rund 65 Prozent nach drei Jahren ist er immer noch verlässlicher als so mancher Elektro-Daddy!



