Am 12. November stellte IM Motors offiziell den brandneuen Flaggschiff-SUV vor – den IM LS9. Dieser vollgroße Luxus-SUV mit einem Preisbereich von 336.900 bis 366.900 Yuan ist nicht nur ein weiterer Produktsprung der Marke IM, sondern gleicht eher einem „Technologie-Manifest“ im Zeitalter der intelligenten Automobile.

Laut offiziellen Angaben verfügt der IM LS9 über sieben branchenweit erstmals eingesetzte Spitzentechnologien und realisiert erstmals eine „ganzheitliche Intelligenz“ vom Fahrwerk über das autonome Fahren bis hin zum Energiesystem. Dahinter steht nicht nur die tiefe Akkumulation von IM im Bereich intelligenter Technologiesysteme, sondern es markiert auch die Überholung des traditionellen Luxussystems durch chinesische Eigenmarken im Segment der High-End-SUVs.
Drei Intelligenzsysteme (intelligentes Fahren · intelligente Steuerung · intelligente Kabine) + zwei Plattformen (StellarRange-System, Lingxi-Fahrwerk) + ein Chip (NVIDIA Thor).


I. 520-Linien-Lidar: Autonomes Fahren wirklich weiter sehen lassen

Im Bereich des intelligenten Fahrens bestimmt die Präzision des Wahrnehmungssystems die Obergrenze von Sicherheit und Intelligenz. Der IM LS9 ist serienmäßig mit einem 520-Linien-Lidar mit ultraweitem Sichtfeld ausgestattet, dessen effektive Erkennungsreichweite 300 Meter beträgt.
Dies ist in dieser Preisklasse nahezu „klassenüberschreitend“ – im Vergleich zu gängigen 128-Linien-Radaren ist die Auflösung viermal höher, und es kann bei Nacht, Regen, Nebel und anderen komplexen Bedingungen stationäre Hindernisse am Straßenrand, unregelmäßige Objekte und sogar Fahrbahnrandlinien erkennen.

Gleichzeitig wird das Radar des IM LS9 direkt vom NVIDIA-Thor-Chip gesteuert und verarbeitet, mit einer Rechenleistung von über 1000 TOPS pro Sekunde, was eine Evolution von „passiver Erkennung“ zu „aktiver Wahrnehmung“ ermöglicht. Das System kann in Echtzeit eine dreidimensionale Punktwolkenkarte generieren und mithilfe selbst entwickelter Algorithmen die Absichten von Verkehrsteilnehmern vorhersagen.

Das bedeutet: Der IM LS9 besitzt auf L2-Niveau bereits die Umgebungsverständnis- und Anpassungsfähigkeit von L3.
Aus Sicht des Fahrers zeigt sich das in natürlicheren Spurwechseln, früherem Ausweichen und gleichmäßigerer Abstandskontrolle.


II. NVIDIA-Thor-Chip: Das „Superhirn“ im Zeitalter der Rechenleistung

Wenn das Lidar die „Augen“ sind, dann ist NVIDIA Thor das „Gehirn“.
Der Chip, mit dem der IM LS9 in allen Varianten ausgestattet ist, ist der derzeitige Spitzenvertreter der NVIDIA-Automobilchips und erreicht mit einem einzelnen Exemplar eine Rechenleistung von bis zu 2000 TOPS. Er integriert Aufgaben aus den Bereichen autonomes Fahren, intelligente Kabine, KI-Sprachverarbeitung und Bildverarbeitung und senkt die Berechnungslatenz des gesamten Fahrzeugs von Millisekunden auf Mikrosekunden.

Die Stärke des Thor-Chips liegt in seiner „fusionierten Berechnung“ – er kann gleichzeitig die Datenströme von Fahrsteuerung und Kabinenunterhaltung übernehmen, ohne dass separate Steuereinheiten erforderlich sind, wodurch Verkabelung reduziert, Energieverbrauch gesenkt und die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht wird.
Dies ist auch der Schlüssel dafür, dass der IM LS9 in der praktischen Erfahrung „Reaktionen im Millisekundenbereich“ zeigen kann.

Im Vergleich dazu verwendet der Li L9 derzeit noch eine Orin-X-Dual-Chip-Lösung (Gesamtrechenleistung 508 TOPS), während die Rechenleistung des IM LS9 fast viermal so hoch ist. Das bedeutet, dass IM größeres Potenzial bei KI-Modelltraining, Routenplanung und Multisensorfusion hat und auch für zukünftige OTA-Upgrades eine höhere „Obergrenze“ lässt.


III. Lingxi-Digitalfahrwerk 3.0: Ein 5,2-Meter-Koloss so wendig wie eine Limousine

Die Intelligenz des Fahrwerks ist das neue Schlachtfeld der Elektro-SUVs. Der IM LS9 ist mit dem selbst entwickelten Lingxi-Digitalfahrwerk 3.0 ausgestattet, der branchenweit ersten SUV-Plattform mit bidirektionaler 24°-Allradlenkung.

Das Prinzip: Durch das Zusammenspiel von Steer-by-Wire + Brake-by-Wire + Luftfederung kann das Fahrzeug je nach Echtzeit-Fahrbedingungen den Lenkwinkel und die Federungssteifigkeit intelligent verteilen.
Im Extremfall beträgt der Wendekreis nur 4,95 Meter – fast so viel wie bei einer A-Klasse-Limousine.

Das Lingxi-Fahrwerk 3.0 verfügt zudem über Selbstlernfähigkeit.
Wenn der Fahrer wiederholt eine bestimmte Strecke fährt, lernt das System durch KI die Fahrgewohnheiten, Straßensteigungen und Kurvenwinkel und optimiert automatisch die Federungshärte und die Energierückgewinnungsstrategie.

Diese intelligente Steuerung auf unterster Ebene macht nicht nur das Fahren stabiler, sondern auch die Passagiererfahrung „geschmeidiger“.
Noch entscheidender ist, dass sie dem IM LS9 die Fähigkeit verleiht, Flexibilität und Komfort zu vereinen – eine bei High-End-SUVs seltene Kombination.


IV. „Stellar“-Superrange-System: Ein „neues Paradigma“ der Energieeffizienz

In einer Zeit, in der rein elektrische und hybride Technologien parallel existieren, hat IM einen extremeren Weg gewählt – intelligente Range-Extension.
Das „Stellar-Superrange-System“ besteht aus einem 1,5-T-Motor als dediziertem Range-Extender + Dual-Motor-Antrieb + hocheffizientem Energiemanagementsystem, mit einer maximalen Gesamtleistung von 390 kW und einem Spitzendrehmoment von 670 N·m.

Offizielle Daten:

Rein elektrische Reichweite: bis zu 402 km (CLTC)

Gesamtreichweite: 1508 km

Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: im 4-Sekunden-Bereich

Anders als herkömmliche Serien-Parallel-Hybride verwendet das Stellar-System einen „Energiedomänen-Intelligenzsteuerungsalgorithmus“ – oberhalb von 90 km/h beteiligt sich der Verbrennungsmotor direkt am Antrieb, um Energieumwandlungsverluste zu reduzieren; im Stadtverkehr hingegen dominiert der Elektromotor als Hauptantrieb, und der Verbrennungsmotor hält nur den Batterie-SOC stabil.

Das bedeutet, dass der LS9 in realen Nutzungsszenarien auf der Autobahn sparsamer und in der Stadt leiser sein kann.
Gleichzeitig ermöglicht die 800-V-Siliziumkarbid-Plattform, dass in 10 Minuten Schnellladen 300 km Reichweite nachgeladen werden können, was für Langstreckenfahrten ausreichend Sicherheit bietet.


V. 4D-Mechanik-Massagesitz: Von intelligenter Hardware zum „Sinnesalgorithmus“

In der Kabine des IM LS9 ist das Auffälligste nicht der große Bildschirm, sondern das als „weltweit erstmals“ bezeichnete 4D-Mechanik-Massagesitzsystem.
Anders als herkömmliche luftkissenbasierte Massage verwendet es eine mehrachsige mechanische Stößelstruktur, die tiefe Muskelmassagebewegungen simulieren und die Intensität in Echtzeit an die Fahrzeuglage und Vibrationsfrequenz anpassen kann.

Das System beurteilt anhand von Gyroskop- und Fahrwerksrückmeldedaten, ob sich das Fahrzeug im Beschleunigungs-, Brems- oder Rüttelzustand befindet, und passt den Massagemodus automatisch an.
Wenn das Fahrzeug beispielsweise mit hoher Geschwindigkeit durch eine Kurve fährt, zieht der Sitz die Lendenwirbelstütze leicht an und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit, „gehalten zu werden“.

Dieser „Sinnesalgorithmus“ verkörpert die Entwicklungsphilosophie von IM: Technologie soll Emotionsverständnis besitzen.


VI. Intelligente Kabine: Von der Drei-Bildschirm-Vernetzung zum KI-Beifahrer

Die Kabine des IM LS9 verwendet ein „Drei-Bildschirm-Vernetzungs“-Layout aus 27,1-Zoll-5K-Zentraldisplay + 15,6-Zoll-Beifahrerdisplay + 21,5-Zoll-Overheaddisplay, basierend auf dem selbst entwickelten IM-OS-System.
Es ermöglicht den Informationsfluss zwischen mehreren Bildschirmen, beispielsweise kann die Navigationsroute zwischen Hauptdisplay und Beifahrerdisplay wechseln, während In-Car-Unterhaltung und KI-Beifahrersprache gleichzeitig laufen – „Parallelverarbeitung auf Aufgabenebene“.

Der KI-Beifahrer verfügt über kontinuierliche Sprachdialoge, Gestenerkennung und Emotionserkennung. Wenn sich der Tonfall des Nutzers verändert oder sein Gesichtsausdruck Anspannung zeigt, passt das System automatisch die Ambientebeleuchtung und den Musikstil an.
Dadurch besitzt der IM LS9 im Erlebnis der intelligenten Kabine tatsächlich „Empathiefähigkeit“.


VII. Sicherheitssystem: „Doppelte Absicherung“ durch Mechanik und Algorithmen

Der IM LS9 verwendet eine Hybrid-Karosseriestruktur aus hochfestem Stahl und Aluminiumlegierung, wobei die Zugfestigkeit in Schlüsselbereichen über 1500 MPa liegt.
Das Batteriepaket ist in einer käfigartigen Aufprallschutzanordnung untergebracht und erreicht durch ein mehrschichtiges Flüssigkühlsystem eine Unterdrückungsrate des thermischen Durchgehens von 99,99 %.

Bemerkenswerter ist, dass das MK-C2-Brake-by-Wire-System von IM nicht nur die Effizienz der Energierückgewinnung verbessert, sondern auch bei Notbremsungen die hydraulische Reaktion innerhalb von 0,05 Sekunden abschließen kann – doppelt so schnell wie herkömmliche Bremsen.

Das bedeutet, dass hinter jedem „Bremsen“ des IM LS9 ein Algorithmus steht, der „einen Schritt voraus“ urteilt.


VIII. Fazit: IM lässt „Intelligenz“ wirklich Realität werden

Im Markt für neue Energiefahrzeuge ist „Intelligenz“ längst zu einem Schlüsselwort geworden, doch nur wenige Marken erreichen tatsächlich eine dreischichtige Integration von intelligentem Fahren, intelligenter Steuerung und intelligenter Wahrnehmung.
Der IM LS9 siegt nicht durch Materialschlacht, sondern vollzieht in mehreren Dimensionen einen Sprung „von mechanischer Intelligenz zu Wahrnehmungsintelligenz“.

Vom 520-Linien-Lidar bis zum Thor-Chip, vom Lingxi-Fahrwerk bis zum Stellar-System – IM führt das „intelligente Auto“ zurück zur Kernlogik des Engineering-Systems: Intelligenz ist die Fähigkeit zur Systemkoordination, nicht die Anhäufung von Funktionen.

Wenn der Li L9 den Maßstab für familiäre Intelligenz und Komfort repräsentiert, dann ist der IM LS9 eher ein „Flaggschiff-SUV mit Ingenieursdenken“:
Er ist nicht laut, aber in jedem technischen Detail steckt das Selbstvertrauen des chinesischen intelligenten Automobils.